Jeanette Grey – Seven Nights

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Kate reist nach Paris, um sich dort eine Auszeit zu gönnen. Sie hofft in der Stadt der Liebe Inspiritation für ihre Zukunft finden zu können. Als sie jedoch in einem kleinen Café ihren Geldbeutel gestohlen bekommt, steht plötzlich der gutaussehende Rylan hinter ihr und lädt sie auf einen Kaffee ein. Nach einem kurzen Gespräch macht er ihr den Vorschlag, ihr sein ganz persönliches Paris zu zeigen. Die beiden fühlen sich direkt voneinander angezogen… Ich liebe Paris, daher war „Seven nights“ für mich ein Muss! Die Geschichte nimmt recht schnell ihren Lauf und man findet sich direkt an den schönsten Sehenswürdigkeiten von Paris wieder. Die Story wird abwechselnd aus der Sicht von Kate und Rylan erzählt, dadurch erhält man einen schönen Einblick in das Gefühlsleben der beiden. Es handelt sich hier um eine Liebesgeschichte, mit einigen erotischen Passagen. Das Buch besitzt jedoch auch einiges an Tiefgang, denn Kate und Rylan haben beide ihre Geheimnisse. Mir hat der Schreibstil von Jeannette Grey gut gefallen, die Geschichte lässt sich sehr einfach lesen. „Seven nights“ ist eine nette Lektüre, für Zwischendurch. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Countdown to Noah – Gegen Bestien – Fanny Bechert

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Vor einigen Jahren wurde ein Impfstoff entwickelt, der die Menschen unsterblich machen sollte. Leider war dieses Mittel nicht wirklich ausgereift und die geimpften Personen verwandelten sich in Noah`s, eine Art Zombie. Nur die Menschen, die sich gegen eine Impfung entschieden hatten, blieben verschont. Cassidy hat alles verloren, ihre Familie wurde von Noah`s getötet. Nur ihre kleine Schwester ist ihr geblieben. Gemeinsam kämpfen die beiden um ihr Überleben. Dies nimmt jedoch ein jähes Ende, als sie von einem Noah gebissen wird. Nun bleibt ihr nicht mehr viel Zeit übrig, bis auch sie sich zu einem Monster entwickeln wird. Doch ihre kleine Schwester ist schwer krank und braucht dringend Medikamente. Bei dem Rebellen Daniel und seiner Großmutter finden die beiden kurzzeitig Unterschlupf, doch Hilfe für ihre Schwester kann Cassidy nur in der Kolonie bekommen… Countdown to Noah habe ich auf der diesjährigen Buchmesse in Frankfurt entdeckt. Am Stand des Sternensand Verlages ist mir dieses Buch direkt ins Auge gesprungen. Ich liebe Dystopien und der Klappentext klang vielversprechend. Bereits nach den ersten Seiten hat mich die Geschichte total in ihren Bann gezogen. Die Noah`s sind eine tolle Abwechslung zu den ständigen 0815 Zombies. Auch die Welt, in der die Story spielt, hat mich fasziniert. Der Protagonist Daniel hat mich allerdings fast in den Wahnsinn getrieben. Man weiß nie wirklich, woran man bei ihm ist. Cassidy hingegen fand ich total sympathisch. Ich konnte mich sehr gut in ihre Lage hineinversetzten und ihr Tun und Handeln nachvollziehen. Die Geschichte ist durchweg spannend geschrieben. Leider hatte ich das Buch sehr schnell zu Ende gelesen und kann es nun kaum abwarten, Band 2 zu erhalten. Wird Cassidy sich tatsächlich in einen Noah verwandeln?

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen

Camp der drei Gaben – Andreas Dutter

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Während andere Mädchen in ihrem Alter sich zum ersten Mal verlieben, auf Partys gehen und ein normales Teenager-Leben führen, wird Fleur regelrecht zu hause eingesperrt. Ihre Eltern scheinen sie schon ihr ganzes Leben lang vor irgendetwas beschützen zu wollen. Sie hat zwar ein paar gute Freunde, die sie zuhause besuchen dürfen, doch das reicht Fleur nicht aus, um glücklich zu sein. Dies ändert sich jedoch schlagartig, als sie an ihrem Geburtstag plötzlich entführt wird. Als sie wieder zu sich kommt, befindet sie sich in einem Camp wieder, in dem Jugendliche mit magischen Fähigkeiten leben. Anfänglich glaubt Fleur zu träumen, doch nach und nach erkennt sie, wovor ihre Eltern sie ihr Leben lang beschützen wollten… Nach einem kurzen Einblick in Fleur`s Leben befindet sich der Leser sogleich im Camp der drei Gaben wieder. Anfänglich war ich darüber etwas traurig, da Fleur`s Freunde mir richtig sympathisch waren und ich mehr über sie erfahren wollte, jedoch ließen mich die Ereignisse im Camp schnell darüber hinweg sehen. Auch hier gibt es sehr gut ausgearbeitete Charaktere, die ich gleich in mein Herz geschlossen hatte. Bis zum Schluss hatte ich keinerlei Vorahnung darüber, wie die Geschichte enden könnte und war dann doch sehr überrascht. Die Story erschien mir keineswegs vorhersehbar. Da das Buch mit einem ziemlichen Cliffhanger endet, kann ich es nun kaum erwarten bis Band 2 der Reihe erscheint. „Camp der drei Gaben“ erinnerte mich oft an Rick Riordan`s „Percy Jackson“, gepaart mit einem kleinen Bisschen „Harry Potter“. Da ich beide Reihen sehr mag, war das Lesen für mich ein wahrer Genuss.

Von mir gibt es daher 5 von 5 Sternen

Ella Wünsche – Der Geschmack von Mandeleis

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Maya arbeitet als Verkäuferin in einer kleinen Modeboutique in Heidelberg. So wirklich Spaß macht ihr der Job allerdings nicht. Als sie Elisabeth kennenlernt, beginnt sie damit, sich immer mehr für Bücher zu interessieren. Elisabeth ist eine ältere Kundin, die Maya auf Anhieb sympathisch ist. Bis jetzt hat Maya allerdings lieber Liebesfilme angeschaut, anstatt sich in Büchern zu verlieren. In einer nahe gelegenen Buchhandlung lernt sie den Buchhändler Friedrich kennen. Der ältere Herr trauert seit Jahren einer unerfüllten Liebe hinterher. Seine Angebetete hat früher in Heidelberg gewohnt und in der Eisdiele ihrer Familie gearbeitet. Doch eines Tages schickten sie ihre Eltern wieder zurück nach Italien. In der Buchhandlung lernt Maya auch Raphael kennen. Der etwas schüchterne Nerd kauft hier regelmäßig seine Graphic Novels. Ehe sich Maya versieht, sitzt sie gemeinsam mit den Dreien in einem alten Auto in Richtung Italien, um Friedrich`s große Liebe zu finden… Der Geschmack von Mandeleis war mein erstes Buch von Ella Wünsche. Ich habe einige Jahre in Mannheim gelebt, daher ist mir die Heidelberger Altstadt sehr vertraut. Es war schön, einige Orte aus der Geschichte wiederzuerkennen. Das Buch lässt sich sehr einfach lesen. Anfangs dachte ich, dass die Handlung sehr vorhersehbar wäre, wurde jedoch schnell eines Besseren belehrt. Es gab einige Wendungen, mit denen ich absolut nicht gerechnet hätte. Vier Menschen, die einander kaum kennen, auf einen gemeinsamen Roadtrip nach Italien zu schicken, empfand ich als eine äußerst originelle Idee. Die vier Freunde erleben einige Abenteuer auf ihrer Reise. Ich freue mich schon darauf, weitere Bücher von Ella Wünsche zu lesen. Fazit: Von mir gibt es ehrliche 5 Sterne. Mir hat das Buch wirklich richtig gut gefallen

Willkommen in der Provence – Brigitte Guggisberg

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Vivianne hat eigentlich ein erfülltes Leben. Gemeinsam mit ihrem Mann lebt sie in einem wunderschönen Haus in der Provence. Er arbeitet als Bankdirektor und sie verbringt viel Zeit mit ihren Freundinnen. Dies ändert sich jedoch schlagartig, als ihr Mann eines Abends nicht von der Arbeit zurückkommt. Vivianne gerät in Panik. Ohne sein Einkommen kann sie die Hypothek nicht mehr bezahlen. Aus Verzweiflung fälscht sie ein Attest für ihren Mann und beginnt damit, ihr Haus in eine kleine Pension umzuwandeln. Es dauert nicht lange, bis die ersten Gäste im „Chez Madame Vivianne“ einziehen. Und dann ist da noch der gutaussehende Felix, den sie bei ihrem wöchentlichen Markteinkauf kennenlernt… Da ich ein großer Frankreich-Fan bin, musste dieses Buch natürlich bei mir einziehen. Ich liebe die Provence und habe schon einige Urlaube in dieser Gegend verbracht. Das südfranzösische Lebensgefühl wird hier sehr gut beschrieben. Man kann sich den kleinen Wochenmarkt, auf dem Vivianne den attraktiven Felix kennenlernt, bestens vorstellen. Es hat mich sehr gefreut, dass Vivianne nicht die Standard Protagonistin der üblichen Frauenromane ist. Sie ist Mitte 40 und macht sich Gedanken über verpasste Chancen und darum, ob sie sich selbst in ihrer Ehe aufgegeben hat. Auch ihre Freundinnen sind gut beschrieben und haben einige unvorhersehbare Überraschungen parat. Die Geschichte ist recht kurzweilig, allerdings hatte ich zwischendrin das Gefühl, dass die Story etwas vor sich hin plätschert. Die Pensionsgäste wurden meiner Meinung nach vernachlässigt. Dieses Buch ist trotzdem eine schöne, leichte Sommergeschichte, die sich auch bestens für den Urlaub eignet.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen

Was andere Menschen Liebe nennen – David Levithan und Andrea Cremer

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Stephen ist unsichtbar, denn auf ihm lastet ein Fluch. Niemand kann ihn sehen, auch nicht seine Mutter. Nachdem diese gestorben ist, verbringt er sein Leben vollkommen alleine in einer kleinen Wohnung in New York. Tagsüber beobachtet er gerne Menschen im Central Park. Alles Lebenswichtige bestellt er sich über das Internet. Als in das Appartement neben ihm Elizabeth mit ihrer Familie zieht, ist er wie vor den Kopf gestoßen. Die junge Frau grüßt ihn, als sie ihn auf dem Flur entdeckt. Doch wie kann das sein? Die Geschichte wird aus der Sicht von Stephen und Elizabeth erzählt, dadurch bekommt man einen guten Einblick in das Gefühlsleben der beiden Protagonisten. Es handelt sich hier um eine Mischung aus Jugendroman und Fantasy. Es lässt sich recht gut erkennen, dass dieses Buch von zwei Autoren geschrieben wurde, da der Schreibstil teilweise sehr unterschiedlich ist. Das Buch lässt sich trotzdem sehr angenehm und flüssig lesen. Die 416 Seiten sind durch die große Schriftgröße recht schnell gelesen. Insgesamt hat mir dieses Buch ganz gut gefallen, jedoch hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht. Besonders die Beziehung zwischen Stephen und Elizabeth hätte noch mehr Potenzial gehabt. Durch den sehr hohen Fantasy-Anteil bleibt diese etwas auf der Strecke. Von mir gibt es daher 4 von 5 Sternen

Audrey Carlan – Calendar Girl, Verführt: Januar, Februar, März

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Mia`s Vater hat hohe Spielschulden. Da er das Geld nicht zurückzahlen konnte, wurde er ziemlich heftig verprügelt und liegt im Koma. Mia braucht dringend Geld, um die Schläger von ihrem Vater fern zu halten und seine Schulden begleichen zu können. Ihre Tante bietet ihr einen Job in ihrer Escort Agentur an. Wenn sie jeden Monat bei einem anderen Kunden verbringt, kann sie innerhalb eines Jahres 1 Million Dollar verdienen. Sexuelle Dienste werden von ihr nicht verlangt, doch das kann Mia selbst entscheiden. Da ihr keine andere Wahl bleibt, nimmt sie den Job an. Doch gleich der erste Kunde verdreht Mia den Kopf… Schon oft bin ich in der Buchhandlung vor „Calendar Girl“ stehen geblieben und habe überlegt, ob ich es kaufen soll. Da ich nach der Paper-Reihe Lust auf leichte, erotische Literatur hatte, zog es nun endlich in meinem Bücherregal ein. Mia war mir direkt sympathisch, allerdings fand ich es sehr traurig, dass sie eine so große Last auf ihren Schultern tragen muss. Sie muss die Schulden ihres Vaters abarbeiten und kümmert sich auch noch finanziell um ihre jüngere Schwester. Die Geschichte liest sich sehr angenehm und flüssig, allerdings ging es mir manchmal ein wenig zu schnell. Bereits der erste Kunde, der eine durchaus wichtige Rolle spielt, wurde nach wenigen Seiten schon von Nummer 2 abgelöst. Die Sexszenen sind sehr ausgiebig beschrieben, jedoch in einer durchaus angenehmen Sprache. Insgesamt sind diese Szenen nicht omnipräsent. Man erfährt durchaus einiges aus dem Leben der Protagonistin und ihren Kunden. Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen. Allerdings bin ich mir noch nicht so sicher, ob ich auch noch die weiteren Monate in Angriff nehmen werde. Fazit: 4 von 5 Sternen