Ella Wünsche – Der Geschmack von Mandeleis

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Maya arbeitet als Verkäuferin in einer kleinen Modeboutique in Heidelberg. So wirklich Spaß macht ihr der Job allerdings nicht. Als sie Elisabeth kennenlernt, beginnt sie damit, sich immer mehr für Bücher zu interessieren. Elisabeth ist eine ältere Kundin, die Maya auf Anhieb sympathisch ist. Bis jetzt hat Maya allerdings lieber Liebesfilme angeschaut, anstatt sich in Büchern zu verlieren. In einer nahe gelegenen Buchhandlung lernt sie den Buchhändler Friedrich kennen. Der ältere Herr trauert seit Jahren einer unerfüllten Liebe hinterher. Seine Angebetete hat früher in Heidelberg gewohnt und in der Eisdiele ihrer Familie gearbeitet. Doch eines Tages schickten sie ihre Eltern wieder zurück nach Italien. In der Buchhandlung lernt Maya auch Raphael kennen. Der etwas schüchterne Nerd kauft hier regelmäßig seine Graphic Novels. Ehe sich Maya versieht, sitzt sie gemeinsam mit den Dreien in einem alten Auto in Richtung Italien, um Friedrich`s große Liebe zu finden… Der Geschmack von Mandeleis war mein erstes Buch von Ella Wünsche. Ich habe einige Jahre in Mannheim gelebt, daher ist mir die Heidelberger Altstadt sehr vertraut. Es war schön, einige Orte aus der Geschichte wiederzuerkennen. Das Buch lässt sich sehr einfach lesen. Anfangs dachte ich, dass die Handlung sehr vorhersehbar wäre, wurde jedoch schnell eines Besseren belehrt. Es gab einige Wendungen, mit denen ich absolut nicht gerechnet hätte. Vier Menschen, die einander kaum kennen, auf einen gemeinsamen Roadtrip nach Italien zu schicken, empfand ich als eine äußerst originelle Idee. Die vier Freunde erleben einige Abenteuer auf ihrer Reise. Ich freue mich schon darauf, weitere Bücher von Ella Wünsche zu lesen. Fazit: Von mir gibt es ehrliche 5 Sterne. Mir hat das Buch wirklich richtig gut gefallen

Willkommen in der Provence – Brigitte Guggisberg

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Vivianne hat eigentlich ein erfülltes Leben. Gemeinsam mit ihrem Mann lebt sie in einem wunderschönen Haus in der Provence. Er arbeitet als Bankdirektor und sie verbringt viel Zeit mit ihren Freundinnen. Dies ändert sich jedoch schlagartig, als ihr Mann eines Abends nicht von der Arbeit zurückkommt. Vivianne gerät in Panik. Ohne sein Einkommen kann sie die Hypothek nicht mehr bezahlen. Aus Verzweiflung fälscht sie ein Attest für ihren Mann und beginnt damit, ihr Haus in eine kleine Pension umzuwandeln. Es dauert nicht lange, bis die ersten Gäste im „Chez Madame Vivianne“ einziehen. Und dann ist da noch der gutaussehende Felix, den sie bei ihrem wöchentlichen Markteinkauf kennenlernt… Da ich ein großer Frankreich-Fan bin, musste dieses Buch natürlich bei mir einziehen. Ich liebe die Provence und habe schon einige Urlaube in dieser Gegend verbracht. Das südfranzösische Lebensgefühl wird hier sehr gut beschrieben. Man kann sich den kleinen Wochenmarkt, auf dem Vivianne den attraktiven Felix kennenlernt, bestens vorstellen. Es hat mich sehr gefreut, dass Vivianne nicht die Standard Protagonistin der üblichen Frauenromane ist. Sie ist Mitte 40 und macht sich Gedanken über verpasste Chancen und darum, ob sie sich selbst in ihrer Ehe aufgegeben hat. Auch ihre Freundinnen sind gut beschrieben und haben einige unvorhersehbare Überraschungen parat. Die Geschichte ist recht kurzweilig, allerdings hatte ich zwischendrin das Gefühl, dass die Story etwas vor sich hin plätschert. Die Pensionsgäste wurden meiner Meinung nach vernachlässigt. Dieses Buch ist trotzdem eine schöne, leichte Sommergeschichte, die sich auch bestens für den Urlaub eignet.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen

Was andere Menschen Liebe nennen – David Levithan und Andrea Cremer

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Stephen ist unsichtbar, denn auf ihm lastet ein Fluch. Niemand kann ihn sehen, auch nicht seine Mutter. Nachdem diese gestorben ist, verbringt er sein Leben vollkommen alleine in einer kleinen Wohnung in New York. Tagsüber beobachtet er gerne Menschen im Central Park. Alles Lebenswichtige bestellt er sich über das Internet. Als in das Appartement neben ihm Elizabeth mit ihrer Familie zieht, ist er wie vor den Kopf gestoßen. Die junge Frau grüßt ihn, als sie ihn auf dem Flur entdeckt. Doch wie kann das sein? Die Geschichte wird aus der Sicht von Stephen und Elizabeth erzählt, dadurch bekommt man einen guten Einblick in das Gefühlsleben der beiden Protagonisten. Es handelt sich hier um eine Mischung aus Jugendroman und Fantasy. Es lässt sich recht gut erkennen, dass dieses Buch von zwei Autoren geschrieben wurde, da der Schreibstil teilweise sehr unterschiedlich ist. Das Buch lässt sich trotzdem sehr angenehm und flüssig lesen. Die 416 Seiten sind durch die große Schriftgröße recht schnell gelesen. Insgesamt hat mir dieses Buch ganz gut gefallen, jedoch hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht. Besonders die Beziehung zwischen Stephen und Elizabeth hätte noch mehr Potenzial gehabt. Durch den sehr hohen Fantasy-Anteil bleibt diese etwas auf der Strecke. Von mir gibt es daher 4 von 5 Sternen

Audrey Carlan – Calendar Girl, Verführt: Januar, Februar, März

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Mia`s Vater hat hohe Spielschulden. Da er das Geld nicht zurückzahlen konnte, wurde er ziemlich heftig verprügelt und liegt im Koma. Mia braucht dringend Geld, um die Schläger von ihrem Vater fern zu halten und seine Schulden begleichen zu können. Ihre Tante bietet ihr einen Job in ihrer Escort Agentur an. Wenn sie jeden Monat bei einem anderen Kunden verbringt, kann sie innerhalb eines Jahres 1 Million Dollar verdienen. Sexuelle Dienste werden von ihr nicht verlangt, doch das kann Mia selbst entscheiden. Da ihr keine andere Wahl bleibt, nimmt sie den Job an. Doch gleich der erste Kunde verdreht Mia den Kopf… Schon oft bin ich in der Buchhandlung vor „Calendar Girl“ stehen geblieben und habe überlegt, ob ich es kaufen soll. Da ich nach der Paper-Reihe Lust auf leichte, erotische Literatur hatte, zog es nun endlich in meinem Bücherregal ein. Mia war mir direkt sympathisch, allerdings fand ich es sehr traurig, dass sie eine so große Last auf ihren Schultern tragen muss. Sie muss die Schulden ihres Vaters abarbeiten und kümmert sich auch noch finanziell um ihre jüngere Schwester. Die Geschichte liest sich sehr angenehm und flüssig, allerdings ging es mir manchmal ein wenig zu schnell. Bereits der erste Kunde, der eine durchaus wichtige Rolle spielt, wurde nach wenigen Seiten schon von Nummer 2 abgelöst. Die Sexszenen sind sehr ausgiebig beschrieben, jedoch in einer durchaus angenehmen Sprache. Insgesamt sind diese Szenen nicht omnipräsent. Man erfährt durchaus einiges aus dem Leben der Protagonistin und ihren Kunden. Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen. Allerdings bin ich mir noch nicht so sicher, ob ich auch noch die weiteren Monate in Angriff nehmen werde. Fazit: 4 von 5 Sternen

Die Legenden der Alaburg (Die Farbseher Saga)

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Die Sommerferien an der Alaburg sind zu Ende und für Leik und seine Freunde beginnt ein neues Schuljahr. Alles scheint seinen gewohnten Gang zu nehmen, bis die Sphere verletzt wird. Beschuldigt wird Leik, er soll deshalb sogar von der Alaburg verwiesen werden! Doch die Direktorin kann dies zum Glück verhindern. So richtig zu vertrauen, scheint Leik seitdem nur niemand mehr. Als dann auch nie die Orks der Alaburg nicht mehr ihren Eid zum Schutz der Magie schwören wollen, ist das Chaos förmlich vorprogrammiert. Zum Glück bekommt Morla einen Auftrag von der Direktorin. Er soll herausfinden, wieso es in den Seenladen kaum noch Fische gibt. Natürlich nimmt er auf diese Reise Leik, Ulyer und Filixx mit. Gemeinsam erleben die Vier ein neues Abenteuer, das viele Gefahren und Überraschungen für sie bereit hält. Bereits „Die Geheimnisse der Alaburg“ hat mir sehr gut gefallen, weshalb ich mich sehr über die Fortsetzung gefreut habe. Wieder einmal konnte mich Greg Walters mit seiner Geschichte überzeugen. Die Alaburg erinnert mich nach wie vor an die Welt von Harry Potter, gemischt mit einer Prise „Der Herr der Ringe“. Anfänglich dauert es etwas, bis die Geschichte richtig in Fahrt kommt, doch dann fällt es einem nur schwer, das Buch noch aus der Hand zu legen. Wer wissen möchte, wie es mit Dreena und Leik weitergeht, sollte den zweiten Band unbedingt lesen! Es gibt einige interessante Wendungen, die ich absolut nicht erwartet hätte. Fazit: Wie Teil 1, sehr lesenswert!

Erin Watt – Paper Princess

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Ella`s Mutter ist an Krebs gestorben. Um sich über Wasser halten zu können, strippt und kellnert sie. In der Schule kommt sie daher fast jeden Tag zu spät und schläft im Unterricht ein. Doch eines Tages steht Callum Royal vor ihr. Er behauptet, ihren Vater gekannt zu haben und ihr Vormund zu sein. Ella weiß nicht, was sie davon halten soll. Bis jetzt hat sie von ihrem Vater rein gar nichts gewusst. Callum verspricht ihr jedoch eine Menge Geld, wenn sie bei ihm einzieht und die Schule zu Ende bringt. Als sie in seinem Haus ankommt, staunt sie nicht schlecht, denn es handelt sich hier um einen Art Palast. Außerdem hat Callum 5 äußerst attraktive Söhne. Besonders Reed hat es ihr angetan, doch er scheint sie regelrecht zu hassen…
Da über dieses Buch auf allen möglichen Bücherseiten diskutiert wurde, musste ich es einfach auch lesen. Ich habe vorab sehr unterschiedliche Meinungen zu Paper Princess gehört und wollte mir meine eigene Meinung dazu bilden können. Bereits nach wenigen Seiten hat mich die Geschichte vollkommen gepackt. Der Schreibstil ist so angenehm, dass die Seiten nur so dahin fliegen. Wer auf eine tiefgründige Story hofft, wird hier allerdings enttäuscht. Es handelt sich hier um regelrechten Trash. Dies bedeutet allerdings nicht, die Geschichte nicht genial ist! Das Buch enthält einige erotische Szenen, jedoch sind diese nicht omnipräsent und auch nicht zu detailiert beschrieben. Mir hat Paper Princess so gut gefallen, dass ich direkt im Anschluss Paper Prince gekauft habe. Reed und Ella können einem echt den letzten Nerv rauben. Mein Fazit: 5 von 5 Sternen, absolut lesenswert!!!

Ranka Nikolic – Mord mit Meerblick

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In dem wunderschönen Ort Rijeka an der kroatischen Küste geschieht ein Mord. Ein junger Mann wird mit aufgeschnittener Kehle in einem Hausflur gefunden. Scheinbar hatte das Mordopfer mit Drogen zu tun, doch wirklich viele Informationen konnten Sandra Horvat und ihr Ermittler-Team über den Toten nicht herausbekommen. Auch seine Mutter kann ihnen nur sehr wenig über ihren Sohn erzählen. Als dann auch noch ein neuer Polizist nach Rijeka kommt, ist Horvat restlos überfordert, denn sie soll den neuen Kollegen anlernen. Dass dieser äußerst attraktiv ist, ist ihr keineswegs entgangen … Da ich bereits mehrere Sommerurlaube in Kroatien verbracht habe, habe ich mich auf diesen Krimi ganz besonders gefreut. Ich bin ein großer Fan regionaler Krimis, jedoch habe ich bis jetzt noch keinen gefunden, der in diesem wunderschönen Land spielt. Die Autorin, selbst Kroatin, schafft es wunderbar die kroatischen Landsleute und deren Lebensstil zu beschreiben. Dies schafft sie mit einer guten Portion Ironie. Ich musste oft schmunzeln, da mich manche Situationen an meine Urlaube in Kroatien erinnert haben. Das Buch hat 288 Seiten, die sich sehr angenehm und schnell lesen lassen. Ranka Nikolic fackelt nicht lange und lässt den besagten Mord direkt geschehen. Das Buch ist durchweg spannend geschrieben. Durch die geringe Seitenzahl gibt es auch keine langatmigen Passagen. Am Ende des Buches hätte ich mir jedoch noch ein paar weitere Informationen gewünscht. Die Auflösung des Mordfalls ging mir dann doch etwas zu schnell. Von mir gibt es daher 4 von 5 Sternen.