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Was andere Menschen Liebe nennen – David Levithan und Andrea Cremer

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Stephen ist unsichtbar, denn auf ihm lastet ein Fluch. Niemand kann ihn sehen, auch nicht seine Mutter. Nachdem diese gestorben ist, verbringt er sein Leben vollkommen alleine in einer kleinen Wohnung in New York. Tagsüber beobachtet er gerne Menschen im Central Park. Alles Lebenswichtige bestellt er sich über das Internet. Als in das Appartement neben ihm Elizabeth mit ihrer Familie zieht, ist er wie vor den Kopf gestoßen. Die junge Frau grüßt ihn, als sie ihn auf dem Flur entdeckt. Doch wie kann das sein? Die Geschichte wird aus der Sicht von Stephen und Elizabeth erzählt, dadurch bekommt man einen guten Einblick in das Gefühlsleben der beiden Protagonisten. Es handelt sich hier um eine Mischung aus Jugendroman und Fantasy. Es lässt sich recht gut erkennen, dass dieses Buch von zwei Autoren geschrieben wurde, da der Schreibstil teilweise sehr unterschiedlich ist. Das Buch lässt sich trotzdem sehr angenehm und flüssig lesen. Die 416 Seiten sind durch die große Schriftgröße recht schnell gelesen. Insgesamt hat mir dieses Buch ganz gut gefallen, jedoch hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht. Besonders die Beziehung zwischen Stephen und Elizabeth hätte noch mehr Potenzial gehabt. Durch den sehr hohen Fantasy-Anteil bleibt diese etwas auf der Strecke. Von mir gibt es daher 4 von 5 Sternen

Audrey Carlan – Calendar Girl, Verführt: Januar, Februar, März

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Mia`s Vater hat hohe Spielschulden. Da er das Geld nicht zurückzahlen konnte, wurde er ziemlich heftig verprügelt und liegt im Koma. Mia braucht dringend Geld, um die Schläger von ihrem Vater fern zu halten und seine Schulden begleichen zu können. Ihre Tante bietet ihr einen Job in ihrer Escort Agentur an. Wenn sie jeden Monat bei einem anderen Kunden verbringt, kann sie innerhalb eines Jahres 1 Million Dollar verdienen. Sexuelle Dienste werden von ihr nicht verlangt, doch das kann Mia selbst entscheiden. Da ihr keine andere Wahl bleibt, nimmt sie den Job an. Doch gleich der erste Kunde verdreht Mia den Kopf… Schon oft bin ich in der Buchhandlung vor „Calendar Girl“ stehen geblieben und habe überlegt, ob ich es kaufen soll. Da ich nach der Paper-Reihe Lust auf leichte, erotische Literatur hatte, zog es nun endlich in meinem Bücherregal ein. Mia war mir direkt sympathisch, allerdings fand ich es sehr traurig, dass sie eine so große Last auf ihren Schultern tragen muss. Sie muss die Schulden ihres Vaters abarbeiten und kümmert sich auch noch finanziell um ihre jüngere Schwester. Die Geschichte liest sich sehr angenehm und flüssig, allerdings ging es mir manchmal ein wenig zu schnell. Bereits der erste Kunde, der eine durchaus wichtige Rolle spielt, wurde nach wenigen Seiten schon von Nummer 2 abgelöst. Die Sexszenen sind sehr ausgiebig beschrieben, jedoch in einer durchaus angenehmen Sprache. Insgesamt sind diese Szenen nicht omnipräsent. Man erfährt durchaus einiges aus dem Leben der Protagonistin und ihren Kunden. Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen. Allerdings bin ich mir noch nicht so sicher, ob ich auch noch die weiteren Monate in Angriff nehmen werde. Fazit: 4 von 5 Sternen

Die Legenden der Alaburg (Die Farbseher Saga)

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Die Sommerferien an der Alaburg sind zu Ende und für Leik und seine Freunde beginnt ein neues Schuljahr. Alles scheint seinen gewohnten Gang zu nehmen, bis die Sphere verletzt wird. Beschuldigt wird Leik, er soll deshalb sogar von der Alaburg verwiesen werden! Doch die Direktorin kann dies zum Glück verhindern. So richtig zu vertrauen, scheint Leik seitdem nur niemand mehr. Als dann auch nie die Orks der Alaburg nicht mehr ihren Eid zum Schutz der Magie schwören wollen, ist das Chaos förmlich vorprogrammiert. Zum Glück bekommt Morla einen Auftrag von der Direktorin. Er soll herausfinden, wieso es in den Seenladen kaum noch Fische gibt. Natürlich nimmt er auf diese Reise Leik, Ulyer und Filixx mit. Gemeinsam erleben die Vier ein neues Abenteuer, das viele Gefahren und Überraschungen für sie bereit hält. Bereits „Die Geheimnisse der Alaburg“ hat mir sehr gut gefallen, weshalb ich mich sehr über die Fortsetzung gefreut habe. Wieder einmal konnte mich Greg Walters mit seiner Geschichte überzeugen. Die Alaburg erinnert mich nach wie vor an die Welt von Harry Potter, gemischt mit einer Prise „Der Herr der Ringe“. Anfänglich dauert es etwas, bis die Geschichte richtig in Fahrt kommt, doch dann fällt es einem nur schwer, das Buch noch aus der Hand zu legen. Wer wissen möchte, wie es mit Dreena und Leik weitergeht, sollte den zweiten Band unbedingt lesen! Es gibt einige interessante Wendungen, die ich absolut nicht erwartet hätte. Fazit: Wie Teil 1, sehr lesenswert!

Erin Watt – Paper Princess

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Ella`s Mutter ist an Krebs gestorben. Um sich über Wasser halten zu können, strippt und kellnert sie. In der Schule kommt sie daher fast jeden Tag zu spät und schläft im Unterricht ein. Doch eines Tages steht Callum Royal vor ihr. Er behauptet, ihren Vater gekannt zu haben und ihr Vormund zu sein. Ella weiß nicht, was sie davon halten soll. Bis jetzt hat sie von ihrem Vater rein gar nichts gewusst. Callum verspricht ihr jedoch eine Menge Geld, wenn sie bei ihm einzieht und die Schule zu Ende bringt. Als sie in seinem Haus ankommt, staunt sie nicht schlecht, denn es handelt sich hier um einen Art Palast. Außerdem hat Callum 5 äußerst attraktive Söhne. Besonders Reed hat es ihr angetan, doch er scheint sie regelrecht zu hassen…
Da über dieses Buch auf allen möglichen Bücherseiten diskutiert wurde, musste ich es einfach auch lesen. Ich habe vorab sehr unterschiedliche Meinungen zu Paper Princess gehört und wollte mir meine eigene Meinung dazu bilden können. Bereits nach wenigen Seiten hat mich die Geschichte vollkommen gepackt. Der Schreibstil ist so angenehm, dass die Seiten nur so dahin fliegen. Wer auf eine tiefgründige Story hofft, wird hier allerdings enttäuscht. Es handelt sich hier um regelrechten Trash. Dies bedeutet allerdings nicht, die Geschichte nicht genial ist! Das Buch enthält einige erotische Szenen, jedoch sind diese nicht omnipräsent und auch nicht zu detailiert beschrieben. Mir hat Paper Princess so gut gefallen, dass ich direkt im Anschluss Paper Prince gekauft habe. Reed und Ella können einem echt den letzten Nerv rauben. Mein Fazit: 5 von 5 Sternen, absolut lesenswert!!!

Ranka Nikolic – Mord mit Meerblick

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In dem wunderschönen Ort Rijeka an der kroatischen Küste geschieht ein Mord. Ein junger Mann wird mit aufgeschnittener Kehle in einem Hausflur gefunden. Scheinbar hatte das Mordopfer mit Drogen zu tun, doch wirklich viele Informationen konnten Sandra Horvat und ihr Ermittler-Team über den Toten nicht herausbekommen. Auch seine Mutter kann ihnen nur sehr wenig über ihren Sohn erzählen. Als dann auch noch ein neuer Polizist nach Rijeka kommt, ist Horvat restlos überfordert, denn sie soll den neuen Kollegen anlernen. Dass dieser äußerst attraktiv ist, ist ihr keineswegs entgangen … Da ich bereits mehrere Sommerurlaube in Kroatien verbracht habe, habe ich mich auf diesen Krimi ganz besonders gefreut. Ich bin ein großer Fan regionaler Krimis, jedoch habe ich bis jetzt noch keinen gefunden, der in diesem wunderschönen Land spielt. Die Autorin, selbst Kroatin, schafft es wunderbar die kroatischen Landsleute und deren Lebensstil zu beschreiben. Dies schafft sie mit einer guten Portion Ironie. Ich musste oft schmunzeln, da mich manche Situationen an meine Urlaube in Kroatien erinnert haben. Das Buch hat 288 Seiten, die sich sehr angenehm und schnell lesen lassen. Ranka Nikolic fackelt nicht lange und lässt den besagten Mord direkt geschehen. Das Buch ist durchweg spannend geschrieben. Durch die geringe Seitenzahl gibt es auch keine langatmigen Passagen. Am Ende des Buches hätte ich mir jedoch noch ein paar weitere Informationen gewünscht. Die Auflösung des Mordfalls ging mir dann doch etwas zu schnell. Von mir gibt es daher 4 von 5 Sternen.

Die Zitronenschwestern von Valentina Cebeni

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Elettra`s Mutter liegt im Koma. Sie hat ihrer Tochter nie etwas über ihre Herkunft oder ihren Vater erzählt. Als Elettra die Bäckerei ihrer Mutter schließen muss, sucht sie nach einem neuen Halt im Leben. Ein altes Amulett und eine Fahrkarte führen sie auf die kleine Insel del Titano. Hier hofft sie etwas über das Leben ihrer Mutter herauszufinden. Doch die Bewohner dieser Insel sind nicht gerade freundlich und äußerst verschwiegen. Einzig und allein die drei alleinstehenden Frauen, die in einem alten Kloster wohnen, sind nett zu ihr. In diesem alten Gemäuer soll auch ihre Mutter als Kind gelebt haben. Elettra sucht in dem Kloster nach Hinweisen, doch die Frauen scheinen nicht zu wollen, dass sie Fragen stellt. Außerdem ist da diese Stimme, die sie ständig nachts hört, sie scheint den Namen ihrer Mutter zu rufen… Durch die Aufmachung des Buches dachte ich anfänglich, dass die Geschichte im Stil von „Die Rosenfrauen“, oder „Die Honigtöchter“ geschrieben ist, doch hier erwartet den Leser etwas anderes. Es erinnert mich teilweise an die Bücher von Lucinda Riley, mit leichten Thriller Elementen. Man möchte die ganze Zeit über wissen, was es mit dieser nächtlichen Stimme auf sich hat. Während des Lesens bekommt man richtig Lust auf einen Urlaub in der Sonne Italiens. Die Insel del Titano und ihre Bewohner sind sehr gut beschrieben, jedoch erscheinen einem manche Elemente etwas an den Haaren herbei gezogen. Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben, allerdings gibt es zwischendurch immer wieder Passagen, die etwas langatmig sind. Zwischen einigen Kapiteln findet man italienische Rezepte, die eine Rolle in der Geschichte spielen. Ich empfand dieses Buch als durchaus fesselnd, jedoch finde ich, dass die Geschichte auch in 100 Seiten weniger erzählt wäre.

Von mir gibt es daher 4 von 5 Sternen

Royal 1: Ein Leben aus Glas

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Da ihre Eltern vor ein paar Jahren gestorben sind, lebt Tatyana bei ihrer Tante. Viel lieber würde sie jedoch bei ihrer Schwester und deren Mann leben, doch ihre Tante möchte, dass sie zuerst einen geeigneten Ehemann findet, bevor sie ausziehen darf. Ihr Schwager betreibt eine kleine Goldschmiede, in der Tatyana gerne eine Ausbildung machen würde. Als in ihrer Heimat Viterra ein Wettbewerb stattfinden soll, bei dem der Prinz sich eine geeignete Frau aussuchen möchte, drängt ihre Tante sie dazu, daran teilzunehmen. Tatyana hat jedoch überhaupt keine Lust darauf, Prinzessin zu werden. Bei diesem Wettbewerb würden vier Männer um ihre Gunst buhlen und sie müsste herausfinden, welcher der jungen Männer der Prinz ist. Doch wenn sie bei diesem Wettbewerb scheitert, würde ihre Tante ihr erlauben zu ihrer geliebten Schwester zu ziehen. Aus diesem Grund willigt Tatyana dann doch ein…

Lange habe ich auf das erste Taschenbuch von „Royal“ gewartet. Besonders gefreut hat mich, dass das erste Buch gleich Band 1 und Band 2 beinhaltet. Ich habe bereits die „Selection Reihe“ gelesen und schon lange nach etwas vergleichbarem gesucht. „Royal“ hat viele Aspekte mit „Selection“ gemeinsam, ist jedoch eine vollkommen eigenständige Geschichte. Die Welt in der Tatyana lebt, hat mich sehr beeindruckt. Die Bevölkerung von Viterra lebt unter einer großen Glaskuppel, da der Rest der Welt von einer Atombombe zerstört wurde. Auch die vier jungen Männer konnten mich mit ihren gut ausgearbeiteten Charakterzügen überzeugen. Im Gegensatz zu vielen anderen Jugendbüchern, hatte ich hier nicht das Gefühl, dass die Geschichte vorhersehbar ist. Es hat mir wirklich große Freude bereitet, dieses Buch zu lesen. Leider wird das 2. Taschenbuch erst im Herbst erscheinen. Fazit: 5 von 5 Sternen!

Ava Reed – Wir fliegen, wenn wir fallen

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Yara`s Eltern sind bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen, seitdem wohnt sie bei ihrer Tante Em. Durch sie, hat Yara Phil kennengelernt, einen alten blinden Mann, dem sie täglich vorliest. Als Phil plötzlich stirbt, ist Yara am Boden zerstört. Doch der alte Mann hat ihr ein Testament hinterlassen. Er möchte, dass sie und sein Enkel Noel, gemeinsam eine Weltreise unternehmen und all das nachholen, was er in seinem Leben nicht mehr geschafft hat. Doch Noel ist nicht gerade der Typ, den man als sonderlich sympathisch bezeichnen würde, er ist ungehobelt und Yara kann ihn überhaupt nicht ausstehen. Außerdem hat er sich nur äußerst selten bei seinem Großvater blicken lassen…
„Wir fliegen, wenn wir fallen“ war das erste Buch, das ich von Ava Reed gelesen habe. Schon das Cover hat mich total angesprochen, es ist wirklich wunderschön gestaltet. Bereits nach wenigen Seiten hat mich dieses Buch vollkommen in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil von Ava ist so angenehm zu lesen, dass man direkt in die Geschichte eintaucht. Was mir besonders gut gefallen hat, ist, dass jedes Kapitel ein kleines Pusteblumen-Bild, sowie einen dazugehörigen Spruch besitzt. Die Sichtweise wechselt ständig zwischen Yara und Noel, so bekommt man einen sehr guten Einblick in das Gefühlsleben der beiden Hauptprotagonisten. Mir hat dieses Buch wirklich sehr gut gefallen. Ava`s Schreibstil hat mich so überzeugt, dass ich mir direkt im Anschluss „Mondprinzessin“ gekauft habe. Das einzige, was mich etwas gestört hat, ist, dass die einzelnen Etappen der Reise etwas schnell erzählt sind. Ich hätte mir gewünscht, dass die Städte und Orte etwas ausführlicher beschrieben worden wären. Dieses Buch eignet sich bestens für Fans von Jojo Moyes! Den Leser erwartet eine emotionale und aufregende Geschichte, rund um den Kontinent. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!
Ende der Chat-Unterhaltung

Julie Lescault – Rosalie und der Duft der Provence

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Als Rosalie in ihren Heimatort Vassols reist, hat sie nicht vor, hier länger als notwendig zu verweilen. Die Erinnerungen an ihre Kindheit sind einfach zu schmerzhaft. Ihre Großtante Babette ist gestorben und hat sie als Alleinerbin eingesetzt. Bei der Verlesung des Testamentes stellt sich jedoch heraus, dass sie den Friseursalon ihrer Großtante weiterführen muss, um an das versprochene Erbe zu gelangen. Ihr Vater scheint sich das Haus von Babette allerdings selbst unter den Nagel reißen zu wollen und versucht seine Tochter auszuzahlen. Das macht Rosalie so wütend, dass sie sich doch dafür entscheidet in Vassols zu bleiben. Schnell merkt sie, dass ihr Heimatort doch kein so schlechter Ort zu sein scheint. Als der Winzer Rivas ermordet wird, ist es vorbei mit der Ruhe in dem beschaulichen Ort. Gemeinsam mit ihrem Freund Vincent, den sie schon seit ihrer Kindheit kennt und dem ansässigen Gemüsehändler, beginnt Rosalie auf eigene Faust zu ermitteln. Dieses Buch ist bestens für Fans von regionalen Krimis geeignet. Die Landschaft ist sehr detailliert beschreiben, sodass man direkt Lust auf einen Urlaub in der Provence bekommt. Im Gegensatz zu vielen anderen Frankreich Krimis ermittelt hier jedoch kein Polizist, sondern eine Frisörin. Rosalie war mir mit ihrer unkonventionellen Art direkt sympathisch. Auch Rosalie`s Freund Vincent ist ein echtes Unikat. Er leidet unter einer Sozialphobie und tut sich sehr schwer im Umgang mit anderen Menschen. Was mich etwas gestört hat, ist, dass auf den ersten 100 Seiten nicht wirklich viel passiert. Die Geschichte plätschert ein wenig vor sich hin und es dauert sehr lange, bis der Mord endlich geschehen ist. Sobald man jedoch vollkommen in die Geschichte eingetaucht ist, lässt sich das Buch sehr flüssig lesen.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen

Veronica Roth – Rat der Neun

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Akos und Cyra leben beide auf dem Planeten Thuve. Das Volk, dem Akos angehört, ist sehr friedliebend, wohingegen Cyra`s Stamm als sehr brutal gilt. Akos`Mutter ist ein Orakel und kann die Zukunft vorhersagen. Als Cyra`s Bruder Ryzek, ihn und seinen Bruder gefangen nimmt, wird sein Vater und seine jüngere Schwester getötet. Ryzek weiß, dass Akos`Bruder auch zu einem Orakel heranwachsen soll und möchte ihn für seine Zwecke einspannen. Ryzek möchte, dass Cyra sich währenddessen um Akos kümmert, denn vielleicht kann er ihnen noch von Nutzen sein. Cyra sieht in Akos jedoch mehr als nur einen Gefangenen und versucht sich mit ihm anzufreunden. Doch Akos hat ganz anderes im Sinn, er möchte seinen Bruder befreien. Dies stellt sich allerdings als gar nicht so einfach heraus, denn Ryzek hat seinem Bruder die Erinnerungen geraubt. Cyra hingegen hasst ihren Bruder und würde sich gerne gegen ihn auflehnen. Er unterdrückt sie und erwartet von ihr, dass sie Menschen durch ihre besondere Fähigkeit foltert. Sie kann anderen Menschen durch Berührung furchtbare Schmerzen zufügen und sie töten… Als ich gehört habe, dass es ein neues Buch von Veronica Roth gibt, habe ich mich sehr gefreut. Ich habe bereits „Die Bestimmung“ von ihr gelesen und fand diese Triologie ziemlich gut. Als ich jedoch die ersten Seiten von „Der Rat der Neun“ gelesen hatte, musste ich feststellen, dass es sich hierbei um ein vollkommen anderes Genre handelt. Dieses Buch kann absolut nicht mit „Die Bestimmung“ verglichen werden. Es handelt sich hier um eine sehr komplexe Mischung aus Science Fiction und High Fantasy. Ich habe mir anfänglich sehr schwer getan, in die Geschichte reinzukommen, da es gleich am Anfang sehr viele Namen und Informationen gibt. Das Buch zieht sich sehr und lässt sich stellenweise auch etwas zäh lesen. Trotz aller Kritkpunkte ist das Universum in dem die Geschichte spielt sehr faszinierend und die Charäktere sehr gut ausgearbeitet. Nachdem man sich etwas in die Geschichte eingelesen hat, folgen spannende Passagen. Wer „Game of Thrones“ mag, dem wird auch „Der Rat der Neun“ gefallen. Der Leser sollte sich darauf einstellen, dass dies kein Buch ist, das man mal eben so nebenbei lesen kann. Wer sich jedoch darauf einlässt, der wird seine Freude an der komplexen Welt von Akos und Cyra haben. Von mir gibt es 3 von 5 Sternen, da die 608 Seiten doch sehr anstrengend zu lesen waren. Die Geschichte hat mir trotzdem gefallen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung!