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Kyra

Die geliehene Schuld – Claire Winter

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Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges scheint der junge Journalist Jonathan einen Skandal aufgedeckt zu haben. Bevor er seine Beobachtungen dazu veröffentlichen konnte, wurde er von einem Lastwagen überfahren. Vor seinem Tod gelang es ihm jedoch, seine Unterlagen seiner langjährigen Freundin und Kollegin Verena zuzuschicken. Diese ist zu tiefst erschüttert über den plötzlichen Tod ihres Freundes. Als sie versucht, Jonathans Erkenntnisse weiter zu erforschen, befindet auch sie sich plötzlich in unmittelbarer Gefahr… „Die geliehene Schuld“ spielt in einer Epoche, mit der ich mich bisweilen noch nicht wirklich auseinander gesetzt habe. Deutschland befand sich nach dem Ende des Krieges in einer schwierigen Phase. Das Land wurde in mehrere Besatzungszonen aufgeteilt und es herrschte nach wie vor Armut. Trotz der Entnazifizierung befanden sich immer noch einige hochrangige Nazi-Offiziere in Deutschland, die versucht haben, mit einer neuen Identität unterzutauchen. Die Geschichte wird aus der Sicht mehrerer Menschen erzählt. Neben Verena und Jonathan tauchen weitere Charaktere auf, wie z.B. Marie, die als Sekretärin bei der CDU arbeitet und die Freundin von Jonathan ist, oder auch Lina Löwi, eine junge Jüdin, deren Familie von den Nationalsozialisten getötet wurde. Die Geschichte nahm durch ständig neu auftretende Ereignisse sehr schnell an Fahrt auf. Einige Vorkommnisse haben mich wirklich zutiefst schockiert. Trotz des beklemmenden Themas fand ich dieses Buch sehr spannend und interessant. Claire Winter hat es geschafft, die Nachkriegszeit in Deutschland durch erstklassige Recherchen darzustellen.

One of us is lying – Karen McManus

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Addy, Brownwyn, Cooper, Nate und Simon müssen gemeinsam nachsitzen. Als Simon einen Becher Wasser trinkt, bekommt er einen allergischen Schock und stirbt. Die anderen Schüler müssen ihm dabei vollkommen hilflos zusehen. Die gerichtsmedizinischen Untersuchungen ergeben, dass Erdnussöl in sein Wasser gemischt wurde. Als dann auch noch rauskommt, dass Simon am nächsten Tag unangenehme News über die vier Jugendlichen in seiner Läster App veröffentlichen wollte, stehen die Schüler unter dringendem Mordverdacht… Da „One of us is lying“ sehr stark gehyped wurde, wollte auch ich mir eine Meinung dazu bilden können. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Addy, Brownwyn, Cooper und Nate erzählt, es fällt einem jedoch sehr leicht den Überblick zu behalten. Man erfährt immer mehr pikante Details über die vier Teenager und merkt schnell, dass jeder von ihnen seine eigenen düsteren Geheimnisse hat. Die Vier entsprechen jedoch voll und ganz dem gängigen US Highschool Klischee. So gibt es zum Beispiel einen Football Spieler, eine Homecoming Queen usw. Das Buch hat mich sehr an „Pretty little liars“ erinnert. Da ich diese Serie und die dazugehörigen Bücher liebe, hat mich diese Geschichte natürlich sofort angesprochen. Mir war auch lange nicht klar, wer der Mörder von Simon sein könnte, dadurch hat die Story auch kaum an Spannung verloren. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und ich hoffe, in Zukunft weitere Geschichten von Karen McManus lesen zu können.

Jackaby – Die verschwundenen Knochen von William Ritter

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Abigail und Jackaby werden in ein kleines verschlafenes Dorf gerufen. Dort wurden die Knochen eines Dinosauriers gefunden. Zeitgleich geschehen in dem beschaulichen Örtchen zwei unerklärliche Morde. Bereits nach kurzer Zeit finden die beiden jedoch heraus, dass es sich bei den gefundenen Überresten nicht um die eines Dinosauriers handeln kann. Als dann auch noch Teile des Skelettes gestohlen werden, steht für die beiden fest, dass hier etwas ganz und gar nicht mit rechten Dingen zugehen kann… Ich habe mich sehr auf die Fortsetzung von Jackaby gefreut. Genau wie im ersten Teil geht es auch hier wieder um äußerst ungewöhnliche Gestalten und Ereignisse übernatürlicher Natur. Abigail lebt sich immer mehr in New Fiddleham ein und geht in ihrer neuen Rolle als Ermittlerin für Übersinnliches auf. Auch Junior Detective Charlie Cane, den man bereits aus Band 1 kennt und in den Abigail ein klein wenig verliebt ist, taucht im zweiten Band wieder auf. Anfänglich liest sich das Buch sehr flüssig und die Geschichte mit den Gestaltwandlern, denen sich das Team am Anfang widmen muss, ist sehr interessant und abwechslungsreich. Jedoch wird die Geschichte im Mittelteil recht zäh. Man hat teilweise das Gefühl, dass über Seiten hinweg einfach nichts Interessantes mehr geschieht. Es ist kein Vergleich zum ersten Buch, das durchweg spannend und mitreißend geschrieben ist. Man erwartet weitere übersinnliche Akzente, wird jedoch enttäuscht. Gegen Ende bekommt die Geschichte jedoch nochmal einiges an Spannung. Mein Fazit: Nette Geschichte, jedoch kein Vergleich zu Band 1. Ich hoffe, der dritte Teil wird wieder besser.

Anne Jacobs: Das Gutshaus – Glanzvolle Zeiten

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Nach dem Tod ihres Mannes kehrt Franziska in ihre alte Heimat nach Mecklenburg-Vorpommern zurück. Das Gutshaus Dranitz war einst ein prunkvolles Anwesen, doch Franziska und ihre Familie mussten während des zweiten Weltkrieges aus ihrer Heimat fliehen. Als sie das heruntergekommene Haus entdeckt, ist sie geschockt. Die Bewohner des kleinen Ortes empfangen sie auch nicht gerade freundlich. Doch Franziska muss immer wieder an ihre Vergangenheit auf dem Gutshaus Dranitz und an ihre längst vergangene Liebe Walter denken. Sie ist fest entschlossen, dem alten Haus wieder seinen ursprünglichen Glanz zu verleihen. Da ich bereits die Tuchvilla Trilogie sehr mochte, habe ich mich sehr über das Erscheinen eines neuen Buches von Anne Jacobs gefreut. Allerdings hat dieses Buch eine vollkommen andere Erzählform. Die Autorin springt immer wieder zwischen den Zeiten hin und her und auch die Perspektive des Erzählers wechselt ständig. Das mich persönlich ein wenig gestört hat. Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben, kam mir jedoch zeitweise etwas in die Länge gezogen vor. Geschichtlich gesehen ist das Buch, wie man es bereits auch schon von der Tuchvilla kennt, bestens recherchiert. Das Gutshaus ist eine Familiensaga, die an Werke von Lucinda Riley erinnert. Mir hat das Buch ganz gut gefallen, jedoch kam es für mich nicht an die Tuchvilla Trilogie ran.

Jeanette Grey – Seven Nights

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Kate reist nach Paris, um sich dort eine Auszeit zu gönnen. Sie hofft in der Stadt der Liebe Inspiritation für ihre Zukunft finden zu können. Als sie jedoch in einem kleinen Café ihren Geldbeutel gestohlen bekommt, steht plötzlich der gutaussehende Rylan hinter ihr und lädt sie auf einen Kaffee ein. Nach einem kurzen Gespräch macht er ihr den Vorschlag, ihr sein ganz persönliches Paris zu zeigen. Die beiden fühlen sich direkt voneinander angezogen… Ich liebe Paris, daher war „Seven nights“ für mich ein Muss! Die Geschichte nimmt recht schnell ihren Lauf und man findet sich direkt an den schönsten Sehenswürdigkeiten von Paris wieder. Die Story wird abwechselnd aus der Sicht von Kate und Rylan erzählt, dadurch erhält man einen schönen Einblick in das Gefühlsleben der beiden. Es handelt sich hier um eine Liebesgeschichte, mit einigen erotischen Passagen. Das Buch besitzt jedoch auch einiges an Tiefgang, denn Kate und Rylan haben beide ihre Geheimnisse. Mir hat der Schreibstil von Jeannette Grey gut gefallen, die Geschichte lässt sich sehr einfach lesen. „Seven nights“ ist eine nette Lektüre, für Zwischendurch. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Countdown to Noah – Gegen Bestien – Fanny Bechert

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Vor einigen Jahren wurde ein Impfstoff entwickelt, der die Menschen unsterblich machen sollte. Leider war dieses Mittel nicht wirklich ausgereift und die geimpften Personen verwandelten sich in Noah`s, eine Art Zombie. Nur die Menschen, die sich gegen eine Impfung entschieden hatten, blieben verschont. Cassidy hat alles verloren, ihre Familie wurde von Noah`s getötet. Nur ihre kleine Schwester ist ihr geblieben. Gemeinsam kämpfen die beiden um ihr Überleben. Dies nimmt jedoch ein jähes Ende, als sie von einem Noah gebissen wird. Nun bleibt ihr nicht mehr viel Zeit übrig, bis auch sie sich zu einem Monster entwickeln wird. Doch ihre kleine Schwester ist schwer krank und braucht dringend Medikamente. Bei dem Rebellen Daniel und seiner Großmutter finden die beiden kurzzeitig Unterschlupf, doch Hilfe für ihre Schwester kann Cassidy nur in der Kolonie bekommen… Countdown to Noah habe ich auf der diesjährigen Buchmesse in Frankfurt entdeckt. Am Stand des Sternensand Verlages ist mir dieses Buch direkt ins Auge gesprungen. Ich liebe Dystopien und der Klappentext klang vielversprechend. Bereits nach den ersten Seiten hat mich die Geschichte total in ihren Bann gezogen. Die Noah`s sind eine tolle Abwechslung zu den ständigen 0815 Zombies. Auch die Welt, in der die Story spielt, hat mich fasziniert. Der Protagonist Daniel hat mich allerdings fast in den Wahnsinn getrieben. Man weiß nie wirklich, woran man bei ihm ist. Cassidy hingegen fand ich total sympathisch. Ich konnte mich sehr gut in ihre Lage hineinversetzten und ihr Tun und Handeln nachvollziehen. Die Geschichte ist durchweg spannend geschrieben. Leider hatte ich das Buch sehr schnell zu Ende gelesen und kann es nun kaum abwarten, Band 2 zu erhalten. Wird Cassidy sich tatsächlich in einen Noah verwandeln?

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen

Camp der drei Gaben – Andreas Dutter

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Während andere Mädchen in ihrem Alter sich zum ersten Mal verlieben, auf Partys gehen und ein normales Teenager-Leben führen, wird Fleur regelrecht zu hause eingesperrt. Ihre Eltern scheinen sie schon ihr ganzes Leben lang vor irgendetwas beschützen zu wollen. Sie hat zwar ein paar gute Freunde, die sie zuhause besuchen dürfen, doch das reicht Fleur nicht aus, um glücklich zu sein. Dies ändert sich jedoch schlagartig, als sie an ihrem Geburtstag plötzlich entführt wird. Als sie wieder zu sich kommt, befindet sie sich in einem Camp wieder, in dem Jugendliche mit magischen Fähigkeiten leben. Anfänglich glaubt Fleur zu träumen, doch nach und nach erkennt sie, wovor ihre Eltern sie ihr Leben lang beschützen wollten… Nach einem kurzen Einblick in Fleur`s Leben befindet sich der Leser sogleich im Camp der drei Gaben wieder. Anfänglich war ich darüber etwas traurig, da Fleur`s Freunde mir richtig sympathisch waren und ich mehr über sie erfahren wollte, jedoch ließen mich die Ereignisse im Camp schnell darüber hinweg sehen. Auch hier gibt es sehr gut ausgearbeitete Charaktere, die ich gleich in mein Herz geschlossen hatte. Bis zum Schluss hatte ich keinerlei Vorahnung darüber, wie die Geschichte enden könnte und war dann doch sehr überrascht. Die Story erschien mir keineswegs vorhersehbar. Da das Buch mit einem ziemlichen Cliffhanger endet, kann ich es nun kaum erwarten bis Band 2 der Reihe erscheint. „Camp der drei Gaben“ erinnerte mich oft an Rick Riordan`s „Percy Jackson“, gepaart mit einem kleinen Bisschen „Harry Potter“. Da ich beide Reihen sehr mag, war das Lesen für mich ein wahrer Genuss.

Von mir gibt es daher 5 von 5 Sternen

Ella Wünsche – Der Geschmack von Mandeleis

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Maya arbeitet als Verkäuferin in einer kleinen Modeboutique in Heidelberg. So wirklich Spaß macht ihr der Job allerdings nicht. Als sie Elisabeth kennenlernt, beginnt sie damit, sich immer mehr für Bücher zu interessieren. Elisabeth ist eine ältere Kundin, die Maya auf Anhieb sympathisch ist. Bis jetzt hat Maya allerdings lieber Liebesfilme angeschaut, anstatt sich in Büchern zu verlieren. In einer nahe gelegenen Buchhandlung lernt sie den Buchhändler Friedrich kennen. Der ältere Herr trauert seit Jahren einer unerfüllten Liebe hinterher. Seine Angebetete hat früher in Heidelberg gewohnt und in der Eisdiele ihrer Familie gearbeitet. Doch eines Tages schickten sie ihre Eltern wieder zurück nach Italien. In der Buchhandlung lernt Maya auch Raphael kennen. Der etwas schüchterne Nerd kauft hier regelmäßig seine Graphic Novels. Ehe sich Maya versieht, sitzt sie gemeinsam mit den Dreien in einem alten Auto in Richtung Italien, um Friedrich`s große Liebe zu finden… Der Geschmack von Mandeleis war mein erstes Buch von Ella Wünsche. Ich habe einige Jahre in Mannheim gelebt, daher ist mir die Heidelberger Altstadt sehr vertraut. Es war schön, einige Orte aus der Geschichte wiederzuerkennen. Das Buch lässt sich sehr einfach lesen. Anfangs dachte ich, dass die Handlung sehr vorhersehbar wäre, wurde jedoch schnell eines Besseren belehrt. Es gab einige Wendungen, mit denen ich absolut nicht gerechnet hätte. Vier Menschen, die einander kaum kennen, auf einen gemeinsamen Roadtrip nach Italien zu schicken, empfand ich als eine äußerst originelle Idee. Die vier Freunde erleben einige Abenteuer auf ihrer Reise. Ich freue mich schon darauf, weitere Bücher von Ella Wünsche zu lesen. Fazit: Von mir gibt es ehrliche 5 Sterne. Mir hat das Buch wirklich richtig gut gefallen

Willkommen in der Provence – Brigitte Guggisberg

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Vivianne hat eigentlich ein erfülltes Leben. Gemeinsam mit ihrem Mann lebt sie in einem wunderschönen Haus in der Provence. Er arbeitet als Bankdirektor und sie verbringt viel Zeit mit ihren Freundinnen. Dies ändert sich jedoch schlagartig, als ihr Mann eines Abends nicht von der Arbeit zurückkommt. Vivianne gerät in Panik. Ohne sein Einkommen kann sie die Hypothek nicht mehr bezahlen. Aus Verzweiflung fälscht sie ein Attest für ihren Mann und beginnt damit, ihr Haus in eine kleine Pension umzuwandeln. Es dauert nicht lange, bis die ersten Gäste im „Chez Madame Vivianne“ einziehen. Und dann ist da noch der gutaussehende Felix, den sie bei ihrem wöchentlichen Markteinkauf kennenlernt… Da ich ein großer Frankreich-Fan bin, musste dieses Buch natürlich bei mir einziehen. Ich liebe die Provence und habe schon einige Urlaube in dieser Gegend verbracht. Das südfranzösische Lebensgefühl wird hier sehr gut beschrieben. Man kann sich den kleinen Wochenmarkt, auf dem Vivianne den attraktiven Felix kennenlernt, bestens vorstellen. Es hat mich sehr gefreut, dass Vivianne nicht die Standard Protagonistin der üblichen Frauenromane ist. Sie ist Mitte 40 und macht sich Gedanken über verpasste Chancen und darum, ob sie sich selbst in ihrer Ehe aufgegeben hat. Auch ihre Freundinnen sind gut beschrieben und haben einige unvorhersehbare Überraschungen parat. Die Geschichte ist recht kurzweilig, allerdings hatte ich zwischendrin das Gefühl, dass die Story etwas vor sich hin plätschert. Die Pensionsgäste wurden meiner Meinung nach vernachlässigt. Dieses Buch ist trotzdem eine schöne, leichte Sommergeschichte, die sich auch bestens für den Urlaub eignet.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen

Was andere Menschen Liebe nennen – David Levithan und Andrea Cremer

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Stephen ist unsichtbar, denn auf ihm lastet ein Fluch. Niemand kann ihn sehen, auch nicht seine Mutter. Nachdem diese gestorben ist, verbringt er sein Leben vollkommen alleine in einer kleinen Wohnung in New York. Tagsüber beobachtet er gerne Menschen im Central Park. Alles Lebenswichtige bestellt er sich über das Internet. Als in das Appartement neben ihm Elizabeth mit ihrer Familie zieht, ist er wie vor den Kopf gestoßen. Die junge Frau grüßt ihn, als sie ihn auf dem Flur entdeckt. Doch wie kann das sein? Die Geschichte wird aus der Sicht von Stephen und Elizabeth erzählt, dadurch bekommt man einen guten Einblick in das Gefühlsleben der beiden Protagonisten. Es handelt sich hier um eine Mischung aus Jugendroman und Fantasy. Es lässt sich recht gut erkennen, dass dieses Buch von zwei Autoren geschrieben wurde, da der Schreibstil teilweise sehr unterschiedlich ist. Das Buch lässt sich trotzdem sehr angenehm und flüssig lesen. Die 416 Seiten sind durch die große Schriftgröße recht schnell gelesen. Insgesamt hat mir dieses Buch ganz gut gefallen, jedoch hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht. Besonders die Beziehung zwischen Stephen und Elizabeth hätte noch mehr Potenzial gehabt. Durch den sehr hohen Fantasy-Anteil bleibt diese etwas auf der Strecke. Von mir gibt es daher 4 von 5 Sternen