Was andere Menschen Liebe nennen – David Levithan und Andrea Cremer

By 14. Juli 2017Allgemein

Stephen ist unsichtbar, denn auf ihm lastet ein Fluch. Niemand kann ihn sehen, auch nicht seine Mutter. Nachdem diese gestorben ist, verbringt er sein Leben vollkommen alleine in einer kleinen Wohnung in New York. Tagsüber beobachtet er gerne Menschen im Central Park. Alles Lebenswichtige bestellt er sich über das Internet. Als in das Appartement neben ihm Elizabeth mit ihrer Familie zieht, ist er wie vor den Kopf gestoßen. Die junge Frau grüßt ihn, als sie ihn auf dem Flur entdeckt. Doch wie kann das sein? Die Geschichte wird aus der Sicht von Stephen und Elizabeth erzählt, dadurch bekommt man einen guten Einblick in das Gefühlsleben der beiden Protagonisten. Es handelt sich hier um eine Mischung aus Jugendroman und Fantasy. Es lässt sich recht gut erkennen, dass dieses Buch von zwei Autoren geschrieben wurde, da der Schreibstil teilweise sehr unterschiedlich ist. Das Buch lässt sich trotzdem sehr angenehm und flüssig lesen. Die 416 Seiten sind durch die große Schriftgröße recht schnell gelesen. Insgesamt hat mir dieses Buch ganz gut gefallen, jedoch hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht. Besonders die Beziehung zwischen Stephen und Elizabeth hätte noch mehr Potenzial gehabt. Durch den sehr hohen Fantasy-Anteil bleibt diese etwas auf der Strecke. Von mir gibt es daher 4 von 5 Sternen

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