Die Zitronenschwestern von Valentina Cebeni

By 3. April 2017Allgemein

Elettra`s Mutter liegt im Koma. Sie hat ihrer Tochter nie etwas über ihre Herkunft oder ihren Vater erzählt. Als Elettra die Bäckerei ihrer Mutter schließen muss, sucht sie nach einem neuen Halt im Leben. Ein altes Amulett und eine Fahrkarte führen sie auf die kleine Insel del Titano. Hier hofft sie etwas über das Leben ihrer Mutter herauszufinden. Doch die Bewohner dieser Insel sind nicht gerade freundlich und äußerst verschwiegen. Einzig und allein die drei alleinstehenden Frauen, die in einem alten Kloster wohnen, sind nett zu ihr. In diesem alten Gemäuer soll auch ihre Mutter als Kind gelebt haben. Elettra sucht in dem Kloster nach Hinweisen, doch die Frauen scheinen nicht zu wollen, dass sie Fragen stellt. Außerdem ist da diese Stimme, die sie ständig nachts hört, sie scheint den Namen ihrer Mutter zu rufen… Durch die Aufmachung des Buches dachte ich anfänglich, dass die Geschichte im Stil von „Die Rosenfrauen“, oder „Die Honigtöchter“ geschrieben ist, doch hier erwartet den Leser etwas anderes. Es erinnert mich teilweise an die Bücher von Lucinda Riley, mit leichten Thriller Elementen. Man möchte die ganze Zeit über wissen, was es mit dieser nächtlichen Stimme auf sich hat. Während des Lesens bekommt man richtig Lust auf einen Urlaub in der Sonne Italiens. Die Insel del Titano und ihre Bewohner sind sehr gut beschrieben, jedoch erscheinen einem manche Elemente etwas an den Haaren herbei gezogen. Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben, allerdings gibt es zwischendurch immer wieder Passagen, die etwas langatmig sind. Zwischen einigen Kapiteln findet man italienische Rezepte, die eine Rolle in der Geschichte spielen. Ich empfand dieses Buch als durchaus fesselnd, jedoch finde ich, dass die Geschichte auch in 100 Seiten weniger erzählt wäre.

Von mir gibt es daher 4 von 5 Sternen

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